Sonntag, 6. August 2017

RSG Hövelhof bei der 41. Giro delle Dolomiti

Sternfahrt zur 41. Giro delle Dolomiti:

In diesem Jahr haben 7 Hövelhofer Radsportler (Martin, David, Benny, Dietmar, August, Erik, Günter) aktiv an der Giro teilgenommen. Begleitet wurden wir noch von unseren Fans (Anna, Sandra, Jakob) und einem Gast(Günther) aus Willingen.

Im Frühjahr fragte mich David, ob ich nicht Lust hätte, mit dem Rad über Mellau zur Giro anzureisen. Ich fühlte mich sehr geehrt, überlegte nicht lange, und machte mich an die Planung zur Sternfahrt nach Bozen. Über Mellau sollte es gehen, da wir dort die letzte Gelegenheit hätten, die Hövelhofer KJG im Stadl besuchen zu können.
Die ca. 1000km lange Anreise sollte in 7 Tagen bewältigt werden. Nach Teilung der errechneten ca.15.000 Höhenmeter und Suche von geeigneten Unterkünften, ergaben sich die Etappen: E1 bis Alsfeld, E2 bis Werbach, E3 bis Gingen a.d.Brenz, E4 bis Mellau, E5 bis Saas(CH), E6 bis Tschierv(CH), E7 bis Frangart bei Bozen(I).
Es ging durch 5 Länder( Deutschland, Österreich, Lichtenstein, Schweiz, Italien) und 5 Alpenpässe: Furkajoch(1761m), Wolfgang Pass, Flüelapass(2383m), Ofenpass(2149m), Stelvio(2757m).

Mit jeweils 3kg Gepäck in der Satteltasche machten wir uns eine Woche vor dem Start der Giro auf den Weg. Unterwegs musste ich mehrfach erklären, das ich nicht der Vater von David sei.
Am zweiten Tag wurden wir bei der Suche nach einem Mittagsessen, spontan von einer Geburtstagsgesellschaft eingeladen, die wir natürlich gerne annahmen.
In der "Schäbischen Alb" wurde die Nahrungsaufnahme zu einem Problem. Wir kamen nur durch Geisterorte wie Hausen ohne Einkaufsmöglichkeiten. Eine Frau, die uns verstand, gab uns schließlich den Tipp, das es in Blaufelden, "Alles" gäbe. Wir machten einen kleinen Umweg, um zu diesem Schlaraffenland zu gelangen. Dort angekommen fanden wir schließlich statt Pizzeria eine Fleischerei mit Mittagstisch. Da dieser unseren riesen Hunger nicht befriedigen konnte, bestellten wir zum Nachtisch noch zwei Riesen Chili-Leberkässemmeln.
In Gingen ließ uns der Hotelier erst fahren, nachdem er ein Foto von uns für die lokale Presse gemacht hatte.
Kurz vor erreichen der österreichischen Grenze mussten wir uns zum ersten mal die Regenjacken anziehen, die wir dann auch erst am Folgetag in Lichtenstein wieder ausziehen konnten. Die ganze Vorarlberg Region war ein großes Regenloch. Bei der KJG Jugend in Mellau herrschte trotz der nicht so prickelnden Wetterlage, eine gute Stimmung. Nach Überquerung des Stelvio wurde das Abfahrtvergnügen leider durch eine Baustelle und hohes Verkehrsaufkommen getrübt.
Im Vinschgau mussten wir uns erstmal an Temperaturen von über 30 Grad gewöhnen.
Freitagnachmittag erreichten wir schließlich, wie geplant, das Hotel Sigmundskron, wo wir von den mit dem Auto angereisten Hövelhofern herzlich begrüßt wurden.
Der Samstag vor Beginn der 41. Giro wurde mit Abholung der Startunterlagen, Radpflege, Erholung am Pool und gepflegtem Dinieren verbracht. Der Hotelier Chistoph verteilte die Reste des Menüs zunächst erst immer ungefragt bei "den mit dem Rad angereisten Gästen".

Bericht von der 41. Giro delle Dolomiti: 

Wer hat Lust diesen Part zu übernehmen ?


Link zum Album: Giro Dolomiti 2017 


Videos vom Giro Veranstalter: